Europameisterschaft Prerov 2011

Am Wochenende vom 14. Bis zum 15. August fand das siebte Europa-Meisterschaftsrennen in Prerov statt. Nach der langen Sommerpause, die wir nutzten, um den Motor mit einer neuen Motorelektronik auszustatten, machten wir uns natürlich auf den Weg um diese zu testen. Für das Team war es das erste Europa-Meisterschaftsrennen im Ausland. Am Freitag machten wir uns früh um 8 Uhr auf den Weg in das ca. 350 km entfernte Prerov. Nach einer Pause kamen wir kam wir gegen 15 Uhr an und bauten wie gewohnt Zelt auf und bereiteten das Auto für die technische Abnahme vor.

Samstag

Nach ausgiebigen Regenfällen in der Nacht stand das Fahrerlager unter Wasser und die Rennstrecke war komplett matschig. Das Fahrerlager trocknete nach einiger Zeit etwas ab, doch die Strecke blieb sehr matschig. Als zum freien Training der Junior Buggys aufgerufen wurde, fuhr niemand sowie bei den restlichen Klassen. Nach einiger Zeit wurde zum freien Training aller Klassen aufgerufen. Wir mussten unbedingt fahren, da Armin noch nie zuvor auf der Strecke gefahren ist und das wir ja die neue Motorelektronik von Zomer Motorentechnik testen mussten. Also fuhren wir als erster Buggy auf die Rennstrecke, doch leider war nach einer halben runde schon Schluss. Eine Sicherung ging leider kaputt, doch diese wurde schnell wieder ausgewechselt und Armin konnte wieder auf die Strecke. Später verschätze sich Armin und schlug in eine Mauer ein, doch der Schaden konnte schnell behoben werden.

Im Zeittraining hatte Armin die 19. Zeit mit 40,97 Sekunden. Neun weitere Fahrer fuhren eine 40iger Zeit ein. Armin war mit dem Auto voll zufrieden, es lief richtig gut in allen Bereichen und hatte genug Leistung. Man merkte jedoch das Armin das erste Mal auf der sehr anspruchsvollen Strecke fährt.

Nachdem die ersten beiden Klassen also Junior Buggy und die Tourenwagen ihren ersten Qualifikationslauf fuhren, öffnete der Himmel wieder seine Pforten und es regnete in Kannen und das Fahrerlager stand in wenigen Minuten wieder völlig unter Wasser. Der Veranstalter verlegte die Qualifikationsläufe der 1600er Buggys und der Super Buggy auf den Sonntagmorgen.

Sonntag

Am frühen Morgen sollte der erste Qualifikationslauf stattfinden, doch leider kam es zu Kommunikationsproblemen und wir wurden nicht aufgerufen, sowie der Deutsche Peter Lang. Als wir mitbekamen, dass unsere Gruppe dran ist und das Auto fertigmachten war es zu spät. Armin wurde vom Vorstart weggeschickt. Nachdem das Rennen abgebrochen wurde, kam das Tschechische Personal bei unserem Zelt vorbei und meinte das Wir bei dem Restart mitfahren können. Als wir dann auf der Startplatte standen, wurden wir und Peter Lang wieder weggeschickt. Also durften wir doch nicht teilnehmen und der Wertungslauf wurde mit 90 Punkten gewertet. Echt schade!

Naja wir konzentrierten uns dann später auf den zweiten Qualifikationslauf, indem wir durch den nicht gefahren ersten Lauf in der dritten Reihe starteten. Mit im Feld waren die Ehemaligen Europameister Petr Bartoš und Glen van Rosmalen und der aktuell führende Bernd Stubbe. Nach mäßigem Start konnte Armin im weiteren Rennverlauf Olaf van Mondfrans und Janis Boks überholen und sich den fünften Platz sichern.

Im dritten Qualifikationslauf musste ein gutes Ergebnis eingefahren werden, damit wir uns für das B-Finale qualifizieren. Leider reichte Armins sechster Platz nicht aus und wir beendeten das Rennwochenende Gesamt auf den 20. Platz.

Fazit: Die neue Motorelektronik von Zomer Motortechnik funktioniert super und das Auto läuft richtig rund. Dieser Umbau hat sich definitiv gelohnt. Der fehlende erste Qualifikationslauf kostete uns mit Sicherheit das B-Finale und somit weitere Punkte in der EM-Wertung. Armin konnte wieder einige Meter mit dem Auto fahren und machte seine Sache auf der unbekannten uns wie schon erwähnt sehr anspruchsvollen Strecke sehr gut. Im Gesamten gesehen ist viel Schaden entstanden. Zum Glück nicht bei uns, doch leider erwischte es einige bei dem Sprunghügel. Hiermit gute Besserung an Rob van Kuringe, der verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde.


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