Europameisterschaft Matschenberg 2011
Nach dem guten Rennen in Seelow hatten wir uns natürlich einiges vorgenommen für unser Heimrennen. Die neu aufbereitete Strecke und die vielen Nennungen machten es umso spannender. Laut Wetterbericht sollte der Matschenberg seinem Namen gerecht werden, es war reichlich Regen angekündigt. Wie gewohnt reisten wir am Freitag an und bauten unser Zelt auf. Also Routine Zelt aufbauen, Auto für die Annahme fertigmachen, Anmeldung und die technische Abnahme.
Samstag
Nach dem freien Training und den Zeittrainings kam ein eher unzufriedenstellender 16. Platz! Armin ließ schon andeuten, dass das Auto nicht so gut läuft wie in Seelow. Irgendwie fehlte die Leistung und es lief nicht richtig rund. Durch die „schlechten“ Trainingszeiten standen wir im ersten Qualifikationslauf in unserer Gruppe in der letzten Startreihe. Nach mäßigem Start ging auf Höhe des Sprecherturms einfach das Auto aus. Erst nachdem Armin die Zündung komplett ausschaltete, konnte er wieder starten. Der Lauf war natürlich Geschichte mit gut einer halben Runde Rückstand. Danach muss man sagen lief das Auto Super und Armin konnte bis zur letzten Runde den Rückstand wegmachen und kam knapp hinter den siebtplatzierten ins Ziel. Schade da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Ja das war der Rennsamstag und alle fragten sich, wieso das Auto einfach ausging.
Sonntag
Nach dem schlechten Samstag hoffen alle auf Ergebniskosmetik. Der Tag konnte mit Dauerregen nicht besser starten und es stellte sich die Frage der Reifenwahl. Armin entschied sich für Stollenreifen und war damit nicht der Einzige im Starterfeld. Wie sich später rausstellen sollte, war es eine gute Wahl. Durch den schlechten ersten Vorlauf starteten wir wieder in der letzten Startreihe. Armin konnte am Start zwei Plätze gutmachen und reihte sich hinter Matthias Heinrich auf Platz sechs ein. Nach zwei Runden konnte er durch die Stollenreifen bergauf einfach an ihm vorbei Fahren und sich auf Platz fünf verbessern. Auf diesen Platz beendete er dann auch das Rennen.
Wenn der dritte Vorlauf gut verlaufen sollte, bestand die Chance noch ins B-Finale zu kommen. Doch leider kam es wieder anders. Nach dem Start konnte Armin sich auf den sechsten Platz einreihen und nach dem Karussell den Holländer Snyder überholen und sich auf der fünften Position einreihen. Leider brach im weiteren Rennverlauf die Spurstange und Armin drehte sich. Dadurch konnte Marcel Grgic wieder an Armin vorbei fahren. Dadurch verpassten wir das B – Finale und das Wochenende war gelaufen.
Fazit:
Man hatte nach Seelow viel erwartet und wollte in B – Finale. Das Auto lief absolut nicht, Armin beklagte immer das ihm Leistung fehle und das er jedes Mal anders fahren muss! Einmal kann man die Kurve im dritten Gang fahren und das andere nicht. Jetzt gilt es rauszufinden, wieso es zu solchen Leistungsdefiziten von Rennen zu rennen kommt und wieso das Auto einfach ausging. Darum können wir leider nicht in Nova Paka an den Start gehen, da wir das sicherlich innerhalb einer Woche nicht geregelt bekommen. Wir hoffen, dass die Fehlerhexe bis Prerov verschwunden ist, sodass wird dort ein konkurrenzfähiges Auto haben.


