AP. Racingteam bei der Europameisterschaft 2009
Am 10. bis zum 12. Juli war es wieder so weit, der MC Oberlausitzer Bergland lud zur Europameisterschaft im Autocross auf den Matschenberg ein. Natürlich ließen wir uns es nicht nehmen und waren somit auch vertreten. Da Armin als Lokalmatador antrat, waren wir alle gespannt wie sich das AP. Racingteam gegen Europas Elite schlagen würde. Gespannt waren wir vor allem darauf, wie Armin sich auf seiner Heimstrecke schlagen wird und es war wieder ein super Zeitpunkt um noch mehr Fahrpraxis zu bekommen.
Am Freitag wurde wie immer nichts gemacht, außer das Zelt aufgebaut und das Auto zur technischen Abnahme gebracht. Bei der technischen Abnahme sah man wieder, dass unser Auto einiges mehr auf den Buckel hat als andere. Denn auf der Waage brachte es stolze 610kg, was über 100kg zu viel ist.
Samstag ging es dann ganz früh los, zum freien Training, welches auch Relativ gut lief. Armin konnte sich ein wenig an die Strecke gewöhnen und sich auf das Fahrverhalten des Autos einstellen.
Später dann das Zeittraining und wir erhofften uns einen Platz im Mittelfeld, doch es kam ganz anders. Armin konnte nach der ersten Runde nicht mehr schalten und daraufhin fuhr er nur noch im 3. Gang über die Strecke. Am Ende hieß es dann Armin Pfalz letzter Platz im Zeittraining. Das drückte etwas die Stimmung aber das Team reparierte den Schaden und man setzte dann auf den ersten Wertungslauf.
Als dann am Samstag Nachmittag gegen 17.00 Uhr der erste Wertungslauf ausgeführt wurde, war dann allen klar, dass die Europameisterschaft eine Klasse zu hoch ist, mit diesem zu schweren Auto. Armin konnte dem Feld nur hinterherfahren, hat aber nie den Anschluss verloren.
Wir dachten uns schon, dass wir hier nichts mehr groß auftrumpfen können, deshalb hieß die Devise Fahrpraxis gewinnen und das geht natürlich gegen die Elite Europas am besten. Der zweite Wertungslauf war dann auch schon wieder besser. Armin lieferte sich wieder einen harten Kampf um die Plätze und kam diesmal als vorletzter ins Ziel mit einer spitzen Zeit, doch da er sich einen Frühstart leistete, bekam er eine 5 Sek. Zeitstrafe, was uns natürlich wieder etwas zurückwarf. Das Ziel war jetzt B-Finale, denn Platz 18 war auf alle Fälle noch erreichbar und machbar. Als dann unsere Wagennummer zum dritten Wertungslauf aufgerufen wurde, waren wir voller Erwartungen und Armin konnte sie voll uns ganz erfüllen. Nach einem sehr guten Start konnte er zwei seiner Mitstreiter hinter sich lassen und fuhr ein grandioses Rennen mit einem total unterlegenen Auto. Die beiden Fahrer drückten von hinten, doch Armin konnte sie stets hinter sich halten. In der dritten Runde wurde er dann hart von Thomas Scheibelberger attackiert, sodass das Auto großen Schaden nehmen musste. Doch er konnte weiter fahren und seinen Platz bis zum Ende Souverän behaupten. Danach kam noch ein weiterer Wertungslauf in der gleichen Gruppe. Bei diesen viele Fahrer ausschieden. So dachten wir uns das Es das gewesen ist: Ziel B-Finale erreicht. Doch dann wurde dieser Lauf aufgrund eines Protestes von Chris Waldschmidt wiederholt. Da dieser Lauf wiederholt wurde, haben wir es dann doch nicht ins B-Finale geschafft. Das Positive vom Wochenende ist, das Armin wieder zu alter Stärke fand und immer besser fährt. Wenn wir auf diese Leistungen aufbauen, kann mit uns trotz des schweren Auto, bald gerechnet werden.


