Dauban 04. - 05. September 2010

Nach langer Zeit sind wir mal wieder auf der Rennstrecke zu finden. Leider sind wir doch nur mit einen Auto angereist, da unser großer Buggy Probleme machte. Nachdem uns beim Europameisterschaftslauf in Seelow die Getriebewelle ein Strich durch die Rechnung machte, war es an diesem Wochenende dieselbige. Als wir den grpßen Buggy komplett zusammengebaut hatten mussten wir feststellen das die neue Getriebewelle ein wenig zu lang ist und die Zeit zum kürzen fehlte uns. Also musste es wieder unser „kleiner“ richten. Da Dauban ja keine Ewigkeit von uns entfernt war, reisten wir am Samstagmorgen an. Der Ablauf nach der Ankunft ist allen schon ins Blut übergegangen und unser Zelt stand in kürzester Zeit. Die Technische Abnahme verlief auch wieder ohne Probleme. Leider kann ich zum Samstag nicht sehr viel sagen, da ich erst am Sonntag angereist bin. Das Training soll ohne Probleme abgelaufen sein, nur das die wir mit unserer Trainingszeit nicht zufrieden waren. Letzter Platz im Zeittraining und es sah wirklich nicht langsam aus und im Gegensatz zu einigen Konkurrenten war es optisch auf alle Fälle schneller. Da die Zeiten handgestoppt wurden, haben wir es aber nicht zu ernst genommen.

Durch die Trainingszeit musste Armin vom letzten Platz aus in den ersten Vorlauf starten und konnte sich den dritten Platz erobern und nach Hause fahren. Der Sonntag begann früh mit dem zweiten Vorlauf. Die Streckenverhältnisse waren immer noch schlecht außerdem war die Sicht durch den starken Nebel eingeschränkt. Armin konnte diesmal von der dritten Position starten und wählte sich den ganz rechten Starplatz aus. Nach der ersten Kurve dann ein neues Bild im ILP, der mehrmalige Meister und meisterschaftsführende André Pietschmann fuhr hinter Armin hinterher. Also Armin auf eins, Pietschmann auf zwei und Stübner auf Position drei. Die ersten Runden konnte Armin seine zwei Verfolger hinter sich behalten, doch nach ¬einen kleinen Schaltfehler konnte André Pietschmann mit seinen leichteren Wagen an ihn vorbei fahren. Im weiteren Rennverlauf passierte nichts und Armin beendete den zweiten Vorlauf auf der zweiten Position.

Im dritten Vorlauf ein etwas anderes Bild, Hagen Stübner wählte den Startplatz von Armin aus und somit mussten wir von dem schlechtesten Startplatz aus ins Rennen gehen. Nach der ersten Kurve formierte sich das Feld und diesmal war Hagen Stübner auf Platz eins, Pietschmann auf dem zweiten Platz und Armin auf den Dritten. Nachdem Pietschmann einige Probleme mit seinem Auto hatte konnte Armin problemlos an ihn vorbei fahren und sich den zweiten Platz sichern. Einige Runden später gab es auch an unserm Auto Probleme und somit konnte Michel Lange an Armin vorbei fahren, doch der gab nicht auf und konnte sich in der letzten Runde den zweiten Platz zurückholen und somit weitere 22 Punkte einfahren. Problem war, dass der dritte Gang immer rausgesprungen ist und deshalb konnte Michel an Armin vorbei fahren.

Nach dem dritten Vorlauf gab es für die Mechaniker mal wieder etwas zu tun, den die Schaltung musste nachjustiert werden. Nach ein paar kleinen Tests war dann alles wieder OK und alle bereiteten sich auf das Finale vor. Im Finale ging Armin wieder von der dritten Position ins Rennen und hatte wieder die schlechte innere Seite. Gleich nach der ersten Kurve musste er dann das Auto abstellen und sich mit dem fünften Platz zufriedengeben. Ein Getriebeschaden brachte ihn zum Erliegen, der sich anscheint schon in den Vorläufen angebahnt hatte. Im Finale wäre sicherlich noch sehr viel mehr möglich gewesen doch leider streikte die Technik, doch ich denke die Zuschauer konnten sehen das Wir mit dem schwersten Auto im Feld super mithalten können. Mal sehen wie das kommende Rennwochenende auf dem Matschenberg läuft, an dem wir mit beiden Autos teilnehmen.


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