Jahresabschlussbericht 2011
Ja, in diesem Jahr ist die Motorsportsaison nun vorbei und wir bestritten wieder einige Rennen mit Höhen und Tiefen. Es ist immer schwierig, im Laufe einer Saison was zu ändern, da meist die Zeit und das nötige Geld fehlt. Nach der „schlechten“ Vorsaison mit einigen Pleiten im Bezug auf das Material haben sich in dieser Saison alle mehr erhofft.
Die Saison begann aber nicht mit dem großen Buggy, denn Holger Gocht startete mit unserem 1600er Buggy in Höchstädt. Holger fuhr dort seine ersten vier Punkte in der Deutschen Meisterschaft ein.
Das erste Rennen für Armin fand in Klosterfelde statt. Auf dieser richtig schlechten Strecke mit reichlich Bodenwellen, war leider frühzeitig Schluss. Im ersten Vorlauf verabschiedete sich das vordere Differenzial und das Wochenende war somit frühzeitig beendet. Viel Fahrpraxis konnte Armin leider nicht sammeln, da der nächste Termin, auf dem Plan, die Europameisterschaft in Seelow war.
Das Differenzial war schnell repariert, somit gab es aber auch wieder unnötige Ausgaben, die nicht geplant waren. Endlich stand das erste EM-Rennen an und alle waren heiß. Der Wettergott stand auch auf unserer Seite und ließ die Sonne kräftig scheinen. Im Starterfeld waren 23 Starter der Super Buggys. Am Ende konnte Armin einen wunderbaren 12. Platz einfahren. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber durch einen Unfall im ersten Vorlauf fehlte uns dieser.
Nach Seelow stand Weigsdorf auf den Plan. Ein EM-Lauf auf unserer Heimstrecke und alle waren dementsprechend gespannt. Der Wettergott machte dem Streckennamen aller Ehre und verwandelte die Zuschauerränge sowie die Strecke in „Matsch“. Nach den Zeittrainings hatte Armin schon ein schlechtes Gefühl, da das Auto nicht so lief. Auch wie im ersten Vorlauf ging das Auto einfach aus und keiner hatte eine Erklärung dafür. Somit fehlte wieder der erste Vorlauf, welcher eigentlich sehr wichtig ist. Am Ende des Wochenendes kam ein enttäuschender 19. Platz heraus und das Auto bereitete wieder viele Probleme. Es fehlte die Leistung und ging einfach aus. Aus diesen Gründen nahmen wir am Rennen in Nova Paka nicht teil.
In Weigsdorf lernten wir den holländischen Motorenbauer Bert Zomer kennen und entschieden uns mit ihm unseren weiteren Weg zu bestreiten. Nach kurzer Zeit und ein paar Telefonaten brachten wir dann den Motor nach Holland zu Zomer Motorentechnik und ließen ihn auf den Motorenprüfstand neu einstellen. Dabei bekamen wir eine neue Elektronik und einen neuen Kabelbaum. Nach dem Einbau konnten wir ihn nur auf einer Wiese testen, aber wir waren alle guter Dinge.
Im August war dann das nächste Rennen in Prerov. Mit dem neu eingestellten Motor waren alle gespannt, wie das Auto nun laufen würde. Das Wetter war katastrophal. Extreme Regenschauer setzten das komplette Fahrerlager unter Wasser. Armin hatte ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto, es lief viel besser und ging auch richtig gut ab. Armin fuhr das erste Mal auf der Strecke und machte seine Sache gut. Der erste Vorlauf war leider wieder Geschichte und fehlte uns durch individuelle Fehler und einer mäßigen Organisation. Im zweiten und dritten Vorlauf konnte Armin noch gute Ergebnisse einfahren, doch am Ende reichte es leider nicht für die Teilnahme an einem Finale.
Vor Weigsdorf wurde nochmal unser 1600er Buggy bewegt und Christian Frindt startete für unser Team beim letzten ILP-Lauf in Dauban. Er belegte dort einen sehr guten 2.Platz.
In Weigsdorf Köblitz waren wir, wie im Jahr zuvor, Doppelstarter und mit beiden Autos am Start. Diesmal saß wieder Holger hinterm Steuer des 1600ers. Da der ILP Lauf abgesagt wurde, rief der MC Oberlausitzer Bergland die AX Masters ins Leben. Armin gewann diese und konnte in der Deutschen Meisterschaft einen 5. Platz einfahren, nachdem im ersten Vorlauf die Kardanwelle abgerissen war. Holger konnte sich in der Deutschen Meisterschaft weiter Punkte einfahren und weiterhin Fahrpraxis sammeln.
Nach dem Rennen war die Saison eigentlich vorbei, doch wir fuhren noch nach Frohburg, wo der letzte Lauf der OACM-Meisterschaft stattfand. Wieder waren wir mit beiden Autos unterwegs und Armin konnte erneut einen Sieg einfahren. Christian Frindt belegte den 2. Platz hinter Armin.
Am Ende der Saison noch ein Lichtblick mit zwei Siegen und super Ergebnissen. Wir werden im Winter fleißig weiter arbeiten, damit wir in der kommenden Saison besser aufgestellt sind. Desweitern werden wir eng mit unserem Motorenbauer zusammenarbeiten.
Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Saison unterstützt haben. Natürlich bei unseren Sponsoren und wie schon erwähnt allen Unterstützern. Ohne diese Zusammenarbeit wären einige Umsetzungen nicht möglich gewesen. Ebenfalls auch ein Dank an die Familien, die stets alles tollerierten.


